Borrelien aktuelle Infos

Karde

Die folgenden Beiträge spiegeln die aktuelle Meinung wieder. Sie entsprechen nicht unserem naturheilkundlich Ganzheitlichen Gedanken. Wir möchten Sie einfach informieren, was es neues im Bereich Borreliose gibt. 

Neu: 2013: Borrelien-Übertragung in den ersten 6-8 Stunden laut Studien! Mail der Deutschen Borreliose Gesellschaft

Laut Dr. Klinghard, (Klinik in San Diego) sogar in der ersten Stunde. Die Borrelien leben in der Zecke in der Magenschleimhaut. Wenn dort Blut durch den Saugakt ankommt, wandern die Borrelien gegen den Blutstrom in die Haut. Es werden 5 min. Übertragung  nach Saugakt vermutet. Klinische Studien fehlen, da kein Geldgeber.

Der Speichel bewirkt eine Barriere für unser Abwehrsystem und dient in den ersten Tagen als Nährlösung. Erst wenn  sich die Borrelien im Speichel-Gewebe  schön vermehren, schwärmen sie nach ein paar Tagen aus.

Borreliose-Tagung 2013/3 von PD Dr. Oliver Nolt: Die Rate der falsch negativer Resultate mit dem Western Blot (üblicher Kassentest) in der Frühphase der Erkrankung, also etwa 2 bis 6 Wochen nach Stich, liegt bei 80%. Da bei einer Borrelieninfektion i.d. R. erst nach vier bis sechs Wochen Antikörper gebildet werden, kann man nicht ohne weiteres von einer Rate falsch negativer Ergebnisse sprechen. 
 
 2. Beitrag der Tagung:

In dem Beitrag von Goldman wird richtigerweise festgestellt, dass über die serologischen Methoden ELISA und Westernblot 50-70% der Patienten „fehldiagnostiziert“ werden.
Der Hinweis darauf ist wichtig, weil dieses Missverständnis vor allem in Deutschland immer wieder  zu Fehlinterpretationen positiver Elispot Teste führt. Eine Differenzierung zwischen einer aktiven Borreliose und einer ausgeheilten Erkrankungen ist mit dem ElispotTest nicht möglich. 
 
Im Beitrag von Dr. Hopf-Seidel „Übertragung kurz nach Stich“ wurde  gefordert, hinsichtlich der Saugdauer, die zur Übertragung von Borrelien bei Zeckenstich erforderlich ist, umzudenken. Die Wirklichkeit lege dar, dass wesentlich kürzere Saugzeiten als die genannten ausreichen, dass Borrelien übertragen würden. Jedoch würden „Beobachtungen (…) von erheblich kürzeren Saugzeiten vor erfolgter Infektion (…) in Gutachten (…) regelmäßig als unglaubwürdig abgeschmettert. 
Anmwekung von mir: Der Patient zahlt mal wieder die Zeche und bekommt keine Rente oder Behandlungen bezahlt!
 
Studie mit 100 Borreliose Patienten: Therapie war 3 Wochen Doxycyclin 200 mg oral.
Die typischen Symptome der LB verschwanden rasch unter antibiotischer Behandlung, trotz dem berichteten viele Patienten über anhaltende oder zunehmende Symptome einer PTLDS:
nach 6 Monaten 36 % Fatigue, 20 % diffuse Schmerzen, 45 %neurokognitive Störungen, knapp 10 % minimale Depression. Demographische Merkmale und Status vor Behandlung unterschieden sich nicht bezüglich der Gruppe mit versus ohne PTLDS.
10% sprachen auf die Antibiose nicht an, sondern hatten einen progredienten Verlauf mit neurologischen Störungen einschließlich verlängerter Nervenleitgeschwindigkeit und mussten erneut antibiotisch behandelt werden.
 
Meine Erfahrung: Die Patienten laufen mit Ihren Beschwerden von Arzt zu Arzt, bekommen Antibiotika, Schmerzmittel, Cortison oder werden…
 
11.Jahresversammlung der Deutschen Borreliose-Gesellschaft 4.-5-April 2014
Biofilme knacken mit Doxycyclin  und Stevia  berichtete Prof. Eva Sapi Uni New Haven,USA
Der Biofilm ist der Schutzmantel um die Borrelien (alle Bakterien haben ihn).  Die Zellen und Bakterien kommunizieren untereinander über Signale und diese gehen auch ins Zellinnere. Dadurch erkennen sie, wenn Gefahr droht. Zum Beispiel Antibiotika. Mit Hilfe von Stevia versucht man die Leitung abzuschwächen.  (Wir geben den Patienten Cistus, der auf der gleichen gedanklichen Grundlage wirkt)

Neu: April 2014: In der letzten mail der Deutschen Borreliose-Gesellschaft wurde mitgeteilt, dass Wissenschaftler in den Schildläusen von Johannisbeeren Borrelien gefunden wurden. Betrifft uns nicht, da wir die Läuse nicht essen, aber es zeigt, dass sie sich immer mehr ausbreiten.

September 2014: Tee aus Cistrose wirkt verlangsamend auf die Teilung der Borrelien. Viele Patienten von uns trinken mindestens 3 Tassen täglich. 

Cefotaxim (Claforan) 

In den meisten Kliniken werden 3 Dosierungen verabreicht, um den Wirkstoffpegel gleichmäßig zu erhalten. In manchen Kliniken gibt es auch Dauerinfusionen mit dem Wirkstoff. Laut  Internist PD Dr. Dieter Hassler, Kraichtal ist aber der Peack wichtig, das ist der Moment der höchsten Wirksamkeit. Laut seiner Aussage sind zwei Infusionen ausreichend. Quelle: Internistenkongress 2014

 Ich halte Sie auf dem laufenden!

Ihre Heilpraktikerin Klara Gesine Weiß

Langenhagen/Hannover

 

 Rechtlicher Hinweis:

Bei der hier beschriebenen Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturkundlichen Erfahrungsmedizin, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikation der vorgestellten Therapieverfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden und für die naturwissenschaftlich reproduzierbare Kausalzusammenhänge nicht bestehen.